Diese Website hätte es ohne KI vielleicht nicht gegeben
Ein offenes Wort darüber, wie ‚quo vadis Deutschland‘ entstanden ist
Diese Website ist innerhalb erstaunlich kurzer Zeit entstanden. Das wäre ohne Künstliche Intelligenz nicht möglich gewesen. Und genau das wollen wir unseren Leserinnen und Lesern sagen.
Wie alles begann
Diese Website ist innerhalb erstaunlich kurzer Zeit entstanden.
Aus einem ursprünglich geplanten umfangreichen Buch-Projekt mit der zunächst recht einfachen Idee – kritisch danach zu fragen, was in Deutschland funktioniert, was nicht funktioniert und was wir besser machen könnten – ist innerhalb weniger Wochen ein umfangreiches Projekt geworden.
Das wäre in dieser Geschwindigkeit ohne Künstliche Intelligenz nicht möglich gewesen.
Und deshalb möchten wir das unseren Leserinnen und Lesern auch sagen.
Die KI sitzt mit am Schreibtisch
Bei der Entstehung von ‚quo vadis Deutschland‘ wird auch KI eingesetzt.
Sie gestaltete das Design und die Technik unserer Website, sie hilft bei Recherchen, sucht nach Daten und Quellen, sie hilft bei der Überarbeitung verständlicher Texte für komplizierte Sachverhalte.
Besonders sichtbar wird die Zusammenarbeit bei unseren Grafiken. Eine Idee, die früher vielleicht erst einem Grafiker erklärt, skizziert und anschließend mehrfach korrigiert worden wäre, lässt sich heute innerhalb kurzer Zeit visualisieren.
Das verändert die Möglichkeiten eines kleinen, unabhängigen Projekts fundamental.
Plötzlich kann eine kleine Gruppe mit Unterstützung durch KI Recherche-, Analyse- und Darstellungsmöglichkeiten nutzen, für die früher ein größeres Redaktionsteam notwendig gewesen wäre.
Aber wer hat eigentlich die Ideen?
Diese Frage ist wichtig.
Die Themen, Fragen und politischen Positionen dieser Website entstehen nicht dadurch, dass wir eine KI fragen:
„Worüber sollen wir heute schreiben?“
Meistens funktioniert es genau andersherum.
Am Anfang steht eine menschliche Frage:
- Warum braucht Deutschland so lange für eine Baugenehmigung?
- Warum haben wir so viele gesetzliche Krankenkassen?
- Was kostet Bürokratie tatsächlich?
- Warum werden gesetzliche Verpflichtungen beschlossen, deren Umsetzung anschließend kaum jemand kontrolliert?
- Was können wir von anderen europäischen Ländern lernen?
Und manchmal auch ganz schlicht: Kann man das nicht besser machen?
Dann beginnt ein Dialog.
Die KI liefert Informationen, stellt Zusammenhänge her, widerspricht gelegentlich, weist auf Schwächen einer Argumentation hin und hilft dabei, aus einer zunächst spontanen Idee eine überprüfbare Fragestellung zu entwickeln.
Das Interessante darin ist: Häufig entsteht das beste Ergebnis weder allein durch den Menschen noch allein durch die Maschine.
Es entsteht im Dialog.
KI ist kein Wahrheitsautomat
Das müssen wir ebenso deutlich sagen.
Künstliche Intelligenz kann Fehler machen.
Sie kann Quellen falsch interpretieren, Zahlen verwechseln oder Zusammenhänge zu stark vereinfachen, die einer genaueren Überprüfung nicht standhalten.
Deshalb gilt für uns ein einfacher Grundsatz:
Je wichtiger eine Behauptung ist, desto wichtiger ist ihre überprüfbare Quelle.
Gerade Zahlen, gesetzliche Regelungen, Studienergebnisse und Aussagen über Personen oder Institutionen müssen nachvollziehbar sein.
KI kann Recherche erheblich beschleunigen.
Sie ersetzt aber nicht die Verantwortung dafür, was anschließend veröffentlicht wird.
Und wer trägt diese Verantwortung?
Nicht die KI.
Wir.
Das ist vielleicht der wichtigste Punkt dieser Zusammenarbeit.
Eine KI besitzt keine politische Verantwortung. Sie entscheidet nicht darüber, welche Themen wir aufgreifen. Sie entscheidet auch nicht darüber, welche Schlussfolgerungen wir daraus ziehen.
Diese Entscheidungen bleiben menschliche Entscheidungen.
Für jeden Text, den wir auf dieser Website veröffentlichen, tragen deshalb wir die Verantwortung – unabhängig davon, wie groß der Anteil der KI bei Recherche, Strukturierung oder grafischer Umsetzung gewesen ist.
Wer KI benutzt, kann seine Verantwortung nicht an die Maschine delegieren.
Eine Redaktion neuen Typs?
Vielleicht erleben wir gerade etwas, dessen Bedeutung noch unterschätzt wird.
Noch vor wenigen Jahren hätte jemand, der ein Projekt wie ‚quo vadis Deutschland‘ starten wollte, erhebliche Ressourcen benötigt:
- Rechercheure
- Redakteure
- Grafiker
- Datenanalysten
- Vielleicht eine Agentur
Heute kann ein kleines Team mithilfe von KI einen Teil dieser Fähigkeiten verfügbar machen.
Das bedeutet nicht, dass Journalisten, Wissenschaftler oder Grafiker überflüssig werden.
Aber es bedeutet, dass sich die Eintrittsschwelle dramatisch verändert.
Menschen mit einer Idee bekommen plötzlich Werkzeuge, die früher fast ausschließlich großen Organisationen zur Verfügung standen.
Das kann gesellschaftlich ausgesprochen spannend werden.
Unser Experiment hat gerade erst begonnen
‚quo vadis Deutschland‘ ist deshalb in gewisser Weise selbst ein Experiment.
Nicht nur ein Experiment darüber, wie wir über Deutschland diskutieren wollen.
Sondern auch darüber, wie Mensch und Künstliche Intelligenz gemeinsam komplexe gesellschaftliche Fragen untersuchen können.
Der Mensch bringt Erfahrung, Zweifel, Wertvorstellungen, Neugier und manchmal auch Ärger mit.
Die KI bringt Geschwindigkeit, enorme Informationsverarbeitung, Strukturierungsmöglichkeiten und die Fähigkeit mit, innerhalb von Sekunden unterschiedliche Perspektiven gegenüberzustellen.
Beides zusammen kann erstaunlich produktiv sein.
Aber nur, wenn man eine einfache Grenze nicht vergisst:
Die KI darf uns das Denken erleichtern. Sie darf uns das Denken nicht abnehmen.
Genau danach wollen wir bei ‚quo vadis Deutschland‘ arbeiten.
Fazit
Wir finden es richtig, Ihnen offenzulegen, dass bei dieser Website neben Menschen noch jemand mitarbeitet: Künstliche Intelligenz.
Nicht heimlich.
Sondern ganz bewusst.
Und mit Menschen, die am Ende für das Ergebnis verantwortlich sind.